Das Campus-Konzept

Derzeit sieht der Alltag der Praxisstationen bei ConAction e.V. so aus: Die Malermeisterin, die Tischlerin, der Landschaftgärtner und die Gärtnerin, der Metallbauer und der Zweiradmechaniker - sie alle kommen in die Schulen und führen dort mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 10 beruflichen Alltag in schulische Räumen durch.

Hier einige besonders spektakuläre Beispiele, wo es in Projekten zum Teil auch einmal nach draußen ging (in die Veedelszöch oder an die Zoomauer):

Johann-Amos-Comenius-Hauptschule
Montessori-Hauptschule Rochusstraße
Montessori-Hauptschule Ferdinandstraße
Hauptschule Reutlinger Straße

Diese Praxis hat natürlich Vorteile: Die Schülerinnen und Schüler bleiben in "ihrer" Schule, in gewohnter Umgebung, es ergeben sich keine weiteren Anfahrtzeiten.

Entscheidende Nachteile sind: Die gewohnte schulische Umgebung macht es eher schwieriger, sich auf Neues, Außerschulisches - nämlich beruflichen Alltag - zu konzentrieren. Desweiteren haben die Jugendlichen Glück oder Pech in der Auswahl der angebotenen Praxisstationen. Längst nicht jede Schule verfügt über entsprechende Räumlichkeiten für eine Vielzahl von Gewerken.

Das Campus-Konzept sieht als Zukunftsvision pro Stadtbezirk ein (Schul-)Gebäude vor, in dem die unterschiedlichensten Werkstätten untergebracht sind und in die Schülerinnen und Schüler aus dem Umfeld zum Ausprobieren des beruflichen Alltags in den Praxisstationen kommen können.

Einen Anfang machen einige Räume der Hauptschule Reutlinger Straße in der Nibelungenstraße. Bis zu den zurückgehenden Schülerzahlen im Hauptschulbereich Außenstelle der Hauptschule Reutlinger Straße können die Räume in Absprache mit der Schulleitung jetzt für Praxisstationen genutzt werden

Zunächst natürlich für die Schülerinnen und Schüler der Reutlinger Straße, aber darüber hinaus öffnet die Schulleiterin die Türen der Nibelungenstraße auch für andere Schulen.

Doch bevor es soweit ist, müssen erst einmal die Räume renoviert, mit entsprechenden Elektroanschlüssen versehen und eingerichtet werden.

Damit hat das Team von ConAction - natürlich mit Unterstützung von Schülerinnen aus Praxisstationen - in den Herbstferien begonnen. Mehr (hier)