ÖKOPROFIT-Auszeichnung am 16. März 2011 in Köln

Am 16. März war ConAction e.V. das erste Kölner Unternehmen, das mit der Auszeichnung "Ökoprofit - Betrieb Köln" öffentlich ausgezeichnet wurde. Natürlich sind alle Mitarbeiter sehr stolz auf diese Auszeichnung. Es soll hier aber nicht verschwiegen werden, dass ConAction die Stellung an der Spitze nur der alphabetischen Sortierung der Teilnehmer verdankt und gleichzeitig mit 13 anderen Unternehmen ausgezeichnet wurde:

  • ConAction e.V., Bildungsträger
  • F.&M. Lautenschläger GmbH & Co. KG, Produzierendes Gewerbe / Medizintechnik
  • GS Schmitz GmbH & Co. KG, Fleischhandwerk
  • Kölner Sportstätten GmbH / RheinEnergie Stadion, Dienstleistungssektor / Betreiber von Sportstätten
  • Kolping Hotel am Römerturm GmbH, Hotel- und Gaststättengewerbe
  • Krieler Welle, Dienstleistungssektor / Schwimmbad
  • Kronenberg Profil GmbH, Produzierendes Gewerbe / Profilhersteller und Automobilzulieferer
  • Motor Fritsche GmbH, Automobilsektor / Service und Händler
  • Nahverkehr Rheinland GmbH, Dienstleistungssektor
  • NOWEDA eG, Dienstleistungssektor / Logistik
  • Projektkultur GmbH, IT-Spezialist
  • Stockheim GmbH & Co. KG, Einzelhandel / Gastronomiegewerbe
  • Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH, Dienstleistungssektor

 

ÖKOPROFIT - Beratungsprojekt für kostenbezogenes Umweltmanagement

Ökoprofit unterstützt Unternehmen bei der Senkung von Betriebskosten durch Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen. Bundesweit beteiligen sich mittlerweile über 2.500 Unternehmen in über 80 Städten an diesem zukunftsweisenden Projekt. 2009 hat sich die Stadt Köln entschlossen, der örtlichen Wirtschaft die Teilnahme an einem ÖKOPROFIT-Projekt zu ermöglichen. Dank der großen Nachfrage wird im Jahr 2011 bereits eine zwei Ökoprofit-Runde in Köln starten.

ConAction ist als einziger Träger am Projekt Ökoprofit beteiligt, damit die eigenen Ressourcen effizienter genutzt werden und die beteiligten Schulen auch für ein Öko-Audit begeistert werden können. ConAction freut sich über die Zusammenarbeit mit Unternehmen in einem lokalen Netzwerk, durch das auch die Projekte an Kölner Schulen gemeinsam gefördert werden können.

Über ein Jahr hinweg trafen sich die Teilnehmer aus den Unternehmen zu Workshops und zum Austausch von Ideen, um sich auf das Öko-Audit vorzubereiten. Dabei wurde sehr intensiv gearbeitet und diskutiert, wie die Bilder dokumentieren, und nicht nur für Presse-Fotos posiert.
 

Im Rahmen von Teamsitzungen des ConAction-Mitarbeiter wurden Vorschläge gesammelt, wie sich in den Projekten und in der eigenen Struktur Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen umsetzen lassen:

  • Sämtliche Leuchtmittel wurden nur noch durch Energiesparlampen ersetzt.
  • Umgesetzt wurden bereits verschiedene Wärmedämm-Maßnahmen zur Verringerung des Wärmeverlusts in den Büroräumlichkeiten.
  • Innerhalb der Projekte wurde und wird verstärkt auf die ökologische Verträglichkeit der Materialien und Werkstoffe geachtet.
  • Konzepte zur besseren Nutzung von Materialien und deren Entsorgung wurden in Angriff genommen.
  • Bei der Durchführung des PraxisParcour auf Ausbildungsbörsen wurden viele Arbeitsunterlagen durch wiederverwendbare Folien ersetzt, die mit einem Folienstift beschrieben werden.
  • Recycling wird großgeschrieben: In den Praxisstationen werden zu Übungszwecken mit den Jungendlichen Abfallmaterialien von Industrieunternehmen genutzt. Besonders die Praxisstation "Computer" ist ein vorbildliches Recycle-Unternehmen.
  • ConAction hat auf der Web-Page eine Seite eingerichtet, die über Umweltschutz in kleinen Dingen, besonders in der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern berichtet und zum Mitmachen einläd. (hier)

Kernstück des ÖKOPROFIt-Verfahrens war das Öko-Audit.
Öko-Audit ist ein Verfahren, bei dem ein Unternehmen sein Umweltverhalten freiwillig überprüft, verbessert und offenlegt. Nach umfangreicher Vorarbeit war es soweit: Geschäftsführer und einige Mitarbeiter stellten sich vor Ort den Fragen der ÖKOPROFIT-Beauftragten. Neben den organisatorischen Details wurde dabei auch auf die Einstellung der einzeln Mitarbeiter Wert gelegt. Nicht jeder ist ein Umweltaktivist, aber die Gleichung "Umweltgerechtes Verhalten = Finanzielle Einsparungen" konnte gerade Skeptiker überzeugen.

ConAction e.V. hat die Auszeichnung gerade wegen seiner geringen Größe erhalten: Wenn auch die Ergebnisse im eigenen Betrieb wichtig sind, so gehen sie  gegenüber der Multiplikator-Funktion in Schulen und auf Veranstaltungen fast unter. Das Ziel des ÖKOPROFIT-Projektes, über die einjährige Prüfungsphase hinaus die Projektidee weiterzutragen, erschien den Prüfern durch die Aktivitäten als Bildungsträger und den Kontakt mit einer großen Zahl an Schulen und fast nicht zu beziffernden Schülerinnen und Schülern gut zu erreichen.

Schwierig wurde es für das Team von ConAction, die eigenen Aktivitäten verständlich in der ÖKOPROFIT-Broschüre darzustellen. Während die dreizehn mit ausgezeichneten Unternehmen alle über einen repräsentativen Firmensitz verfügten, an dem sie einen Großteil ihrer Aktivitäten abwickeln, ist ConAction an zahlreichen Orten aktiv. So wurde als Unternehmesdarstellung ein Puzzle gewählt, das die Aktivitäten der Jugendlichen in den Projekten zeigt. Dorthin wird ConAction e.V. die Idee von ÖKOPROFIT weitertragen.

Kontakt: Hans van Ooyen  //  Fon +49 (0)221 - 4719569 // hans.vanooyen@conaction-koeln.de

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