Die Wetterlage bei den Rennen des Deutschen Seifenkisten Derbys in Bergkamen war am 16. und 17. August tatsächlich alles andere als ideal. Regenschauer und Windböen erschwerten die Wettbewerbsbedingungen und stellten auch die Zuschauer auf die Probe. An die 300 Teilnehmer gingen an zwei Tagen an den Start, neben Deutschland fanden sich auch Profis aus Belgien, Österreich, Dänemark, Polen und den Niederlanden ein.

Noch vor dem Derby spielt die technische Abnahme eine ausschlaggebende Rolle, denn schließlich ist die Beschaffenheit der Seifenkiste maßgeblich für den Erfolg des Rennens. Geprüft werden u.a. die Höhe der Kiste und das Gewicht der Halterung sowie der Lenkeinschlag und die Bremslenkeinheit. Im Anschluss an die Überprüfung haben die Fahrer erst am Tag des Rennens wieder Zugang zu ihrer Seifenkiste, damit keiner der Teilnehmer noch irgendwelche Nachbesserungen vornehmen kann.

Auch die kleinen Fans sind begeistert
Die drei Europameister im Seifenkistenrennen

Beim Rennen gilt es dann eine Strecke von 250 Meter zu bewältigen – eine vielleicht kurze, aber doch rasante Fahrt. Profis erreichen dabei bis zu 80 km pro Stunde, so dass sie bis zum Ziel nur zwischen knapp 29 bis 32 Sekunden benötigen. Julian van Loo, der zum wiederholten Mal unter der Flagge von ConAction e.V. antrat, gelang an diesem Wochenende ein doppelter Erfolg: Er wurde NRW Meister und Vize Europameister 2014. Den Sieg bei den Europameisterschaften verfehlte Julian mehr als knapp: Sein Konkurrent war nur um 3 Hundertstel Sekunden schneller – für das normale Auge gar nicht wahrnehmbar. Wir freuen uns mit Julian und sind stolz auf einen so erfolgreichen Fahrer im Team von ConAction!

Die Siegerehrung
Julian holt den Pokal für ConAction

Das könnte Sie auch interessieren: