Kalt, aber freundlich war das Wetter an diesem 11. Dezember und so fanden sich die Schülerinnen und Schüler sehr zahlreich in den Räumen der Jugendherberge Köln-Deutz ein. Die Workshops, die Unternehmen bereits im Vorfeld für die Jugendlichen angeboten hatten und zu denen man sich online hatte anmelden können, waren teilweise fast überbucht.

Nach einleitenden und aufmunternden Worten durch Vertreter des Amts für Wirtschaftsförderung und das Büro des Übergangsmanagements ging es für die Jugendlichen zügig in die ersten Workshops.

Buchen UmweltService GmbH, gestern mit Betonung des technischen Bereichs in der Ausbildung, stellte heute die Ausbildungsmöglichkeiten unter dem Aspekt der Dienstleistung vor. In den letzten 15 Jahren hat sich das Unternehmen ständig vergrößert, von damals 1.800 auf heute 2.800 Mitarbeiter. Das Unternehmen befasst sich vor allem mit der Reinigung von mit Gefahrengut kontaminierten Umgebungen und hat bei sich stetig entwickelndem Umweltbewusstsein gute Zukunftsaussichten.

Eng wurde es auch im Raum der Sparkasse KölnBonn. Die beiden Mitarbeiter stellten nicht nur den Ablauf einer Ausbildung vor, sondern gaben auch Einblicke in das Auswahlverfahren für Bewerber. Da konnte man sehen, dass gerade die Aufgaben zur Allgemeinbildung im Einstellungstest nicht gerade einfach waren. Und da hatten die meisten der jungen Leute geglaubt, dass das Lösen von Textaufgaben der Vergangenheit angehören würde.

Gut besucht auch an diesem Dienstag wieder der Workshop der Stadt Köln, die gerade im Bereich der Dienstleistung zahlreiche Ausbildungsangebote vorstellen konnte. Erstaunen löste aber bei den Jugendlichen die Angabe aus, dass die Stadt in 25 verschiedenen Berufen ausbildet und trotz knapper Kassen für 2013 250 Auszubildende sucht.

Große Workshop-Runde auch beim Hauptzollamt Köln. Die beiden Mitarbeiter stellten die Ausbildungsmöglichkeiten im mittleren und gehobenen nichttechnischen Dienst vor. Doch es blieb nicht theoretisch: Zu den Aufgaben des Hauptzollsamts gehört auch die Bekämpfung von Produktpiraterie, wie man das Imitieren und Verkaufen von Markenwaren nennt. Besonders faszinierend der nachgemachte Nike-High-Heel, dem man schon von außen ansehen konnte, wie unbequem es sich darin laufen ließ. Aus Sicherheitsgründen gab es keinen "Testlauf".

Spannend und appetitanregend ließ sich der Workshop bei Lidl an. Die Ausbildungsleiterin führte mit den Jugendlichen eine kleine Warenkunde durch. Die Produkte wurden betrachtet, untersucht, beschrieben, schließlich zerkleinert und verkostet. Um die Sache spannender zu gestalten, gab es neben Alltäglichem wie Kohlrabi und Fenchel auch exotische Obstsorten wie Kaki und Nashi. Neben Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten wurde hier also auch etwas fürs tägliche Leben gelernt.

Frau Terbrüggen von terbrüggen Show-Produktions GmbH stellte nicht nur den Ausbildungsberuf zur/m Veranstaltungskauffrau/mann vor, sondern ging intensiv auf die Entscheidungskriterien für eine gelungene Berufswahl ein. Was will man von einem Beruf, sucht man eher Routine oder Abenteuer, soll der Beruf famlienfreundlich oder vor allem spannend sein? Wie sieht es mit Karrieremöglichkeiten besonders für Frauen aus? Diese und weitere Fragen wurden in lebhafter Diskussion bezogen auf das Unternehmen terbrüggen Show-Produktions GmbH besprochen.

Wenn es ernst wird mit den Bewerbungen, sind Tips zu Bewerbungsunterlagen und Vorstellgespräch, Verhalten und Kleidung, Tips zur Vorbereitung auf den großen Auftritt beim potentiellen Arbeitgeber sehr nützlich. Lange ist es her, dass Bewerbungsanschreiben in der Schule geübt wurden. All diese Fragen konnten die jungen Leute im Workshop der Agentur für Arbeit stellen und klären.

Die Termine für weitere checkPraxis-Veranstaltungen werden wir (hier) veröffentlichen.

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